How to #workhappier: Unsere SocialHub-Tipps für ein glücklicheres Arbeitsleben

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ein Artikel zu #workhappier von Gerald Glassl, Marketing Manager bei SocialHub

Wir von SocialHub glauben, dass Arbeit Spaß machen sollte. Das ist unser Mantra, unsere Vision und tatsächlich ein tief in uns verwurzelter Glaube. Gerade weil Arbeit ein Drittel unserer Lebenszeit ausfüllt, sollten wir während der Arbeit nicht unglücklich oder unzufrieden sein. Doch wie funktioniert das?

Wie können wir für uns, für unsere Kollegen und für alle anderen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem jeder gerne arbeitet? Vielleicht sogar eines, in der “Arbeit” gar nicht mehr als solche empfunden wird.

Diese Frage wollen wir heute beantworten – ganz weit weg von Buzzwords wie “New Work” oder wissenschaftlichen Theorien und Studien. In diesem Artikel stellen wir ganz pragmatisch unsere Ansätze vor.

Wir hoffen, euch und euren Vorgesetzten ein paar Anregungen geben zu können, und wir freuen uns auf Ansätze und Ideen von euch!

Freiheit ist der Kern allen Glücks

Hört sich philosophisch an, ist aber bei uns tatsächlich das Wichtigste, um gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Vor diesem Artikel haben wir ein kurze interne Umfrage bei uns bei SocialHub gemacht und alle Kollegen gefragt, was sie am meisten an ihrem Arbeitsumfeld schätzen.

Fast alle Antworten hatten etwas mit Freiheit zu tun. Die meistgeklickte Antwort war: “Weil ich die Freiheit habe, die Art und Weise, wie meine Arbeit erledigt wird, selbst zu bestimmen”, dicht gefolgt von der Antwort “Mir gefällt die Vision und Mission von SocialHub”.

Unsere Vision ist es, zu beweisen, das Arbeit Spaß machen kann – das versuchen wir mit unserer Software zu erreichen, mit der die Arbeit dann unseren Kunden einfacher fällt und mehr Spaß macht und mit unserer eigenen Einstellung zu Arbeit.

Wir versuchen, unseren Mitarbeitern so viel Freiheit wie möglich zu geben, SEI ES BEI DER WAHL IHRES ARBEITSPLATZES ODER BEI DER WAHL IHRER ARBEITSSTUNDEN.

Flexibel & ortsunabhängig arbeiten

Bezüglich ihres Arbeitsplatzes können Mitarbeiter wählen, ob sie Teil-Remote oder vollständig im Homeoffice arbeiten möchten, oder eben ganz normal im Büro. Das Interessante dabei ist, dass fast alle Kollegen, die die Möglichkeit haben, in unser Office in Ingolstadt zu kommen, das auch regelmäßig tun, obwohl sie ja auch einfach daheim bleiben könnten.

Den Unterschied macht hier aber die Freiheit, selbst entscheiden zu können. Meetings werden je nach Anwesenheit der Teilnehmer entweder im Hangout oder im Office abgehalten. Um remote-arbeitende Mitarbeiter nicht zu benachteiligen, wird jedes Meeting, bei dem jemand nicht vor Ort ist, zu einem Hangout.

Flexibel und remote arbeiten ist für uns sehr wichtig.
Manchmal treffen wir uns sogar in den jeweiligen Home Offices zum Co-Working – so wie Horst und Franzi, unsere Account Manager.

Flexible Arbeitszeiten

Doch nicht nur der Ort, auch die Zeit, in der wir arbeiten, ist nicht von oben vorgegeben. Warum? Schlicht und einfach: weil es nicht nötig ist. Die meisten Menschen haben Familie, Freunde oder Haustiere, die regelmäßig um- und versorgt werden wollen. Dazu kommt ein vorgegebener Tag-Nacht-Rhythmus und so einfache Dinge wie Öffnungszeiten, z.B. von Supermärkten.

Wenn man all diese externen Faktoren zusammennimmt, kommt man am Ende auf eine ganz typische 9-to-5-Arbeitszeit. Und genau so ist es bei uns auch.

trotz absoluter Flexibilität arbeiten 95 Prozent von uns irgendwann zwischen sieben Uhr morgens und 19 Uhr abends.

Schlicht und einfach: Weil es am einfachsten ins Leben passt. Zu diesem Ergebnis kam übrigens auch eine Studie von freelance.de in 2017: Die meisten Freelancer arbeiten trotz absoluter Flexibilität meistens doch 9-to-5. Der Unterschied ist aber eben, dass frei entschieden werden kann, wann die Arbeit erledigt wird.

Flexibilität heißt, auch mal nachmittags ‘ne schnelle Runde radeln gehen können, um den Kopf frei zu kriegen. (Hier: Unser Gründer David).

Character beats skill

Viele alteingesessene Chefs würden jetzt wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. “Um Gottes Willen, des wär ja wie bei den Hottentotten”, höre ich einen meiner Ex-Chefs in tiefst bayerischem Dialekt in seinen Schnauzer murmeln. Doch das Gegenteil ist der Fall. Hier bei SocialHub läuft das meiste strukturiert und organisiert.

Der Grund dafür liegt in unserem großartigen Team. Ein Team, das aus Menschen besteht, die genau für diese Art von Organisation geschaffen sind, die selbstbestimmte Arbeit schätzen und lieben und die alle auch Verantwortung für den Erfolg der Firma übernehmen.

Dieser Punkt ist wichtig zu verstehen. Wir wollen unseren Ansatz hier nicht als ultimatives Allheilmittel predigen. Wie wir arbeiten, ist sicherlich nicht die Arbeits- und Organisationsform für jeden. Darum achten wir im Einstellungsprozess sehr genau auf den so genannten “Team- und Culture Fit”.

Im Gegensatz zu vielen alteingesessenen Unternehmen stellen wir neue Mitarbeiter nicht nach Lebenslauf und Abschlusszeugnis ein, sondern nehmen lieber die Person, die besser zur Unternehmenskultur passt, als die, die schon viele Jahre Erfahrung in der Position hat.

wir glauben daran, dass eine Person, die gut zum Rest des Teams passt, sich die nötigen Skills immer aneignen kann.

Andersherum ist das meistens deutlich schwieriger. Klar, das setzt auch ein gewisses Level an intrinsischer Motivation voraus. Aber diese Motivation ist schon alleine dadurch vorhanden, dass jeder, der hier arbeitet, sich sein eigenes kleines Paradies schaffen will. Und die Erschaffung dieses Paradieses fängt immer bei einem selbst an.

Schaff dir dein Paradies! Unser Kollege David hat seins gefunden, wie du siehst. 😉

“Sei der Wandel, den du in der Welt sehen möchtest”

Olli, einer der SocialHub-Gründer, hat diesen Punkt bereits im #workhappier-Beitrag im SocialHub Mag #8 beschrieben. Jede Veränderung geht von uns selbst aus und wird bestenfalls vorgelebt.

Wenn du willst, dass dein Arbeitsumfeld glücklicher ist, solltest du selbst jeden Tag mit einem Lächeln in die Arbeit kommen.

Alles was du ausstrahlst, wird früher oder später zu dir zurückkommen. Natürlich ist das oft anstrengend, aber ich kann euch versichern, wenn das jeder macht, ist am Schluss jeder glücklich.

Du willst nicht, dass über Kollegen gelästert wird? Dann fang bei dir selbst an und vor allem, geh dazwischen, wenn du andere Kollegen dabei erwischst. Frag sie, was genau sie nervt und warum sie das Problem nicht direkt mit der betroffenen Person besprechen. Oft vergessen wir aufgrund von Hektik oder Stress diese einfachen Prinzipien und sind dann dieser unfreundliche, grummelige Vollidiot, der niemand sein will.

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, das wir genau solche Dinge selbst in der Hand haben und uns jede Sekunde in unserem (Arbeits-)Leben frei entscheiden können, wie wir sein wollen. Was mir oft hilft, das grummelige Verhalten abzulegen, ist, die Dinge in Relation zu setzen.

“Niemand stirbt” – Erkenne, was wirklich wichtig ist

Auch wenn wir diese Firma wirklich lieben:

Arbeit ist nicht das Wichtigste im Leben.

Auch wenn wir alle viel Hirnschmalz und Herzblut für SocialHub geben, es ist nicht das Wichtigste. Was genau das Wichtigste ist, darf gerne jeder für sich selbst entscheiden.

Meistens fällt die Entscheidung auf Dinge wie Gesundheit oder Familie. Das ist auch richtig so, denn ohne Gesundheit wird es auch mit der Arbeit schwierig. Viele Menschen haben diese Erkenntnis erst in dem Moment, in dem die Gesundheit weg ist. Oder gar ein wichtiger Mensch. Doch diese Erkenntnis kann man schon vorher nutzen, um Dinge in Relation zu setzen.

Eine Sache, die uns auch wirklich wichtig ist: sich selbst nicht allzu Ernst zu nehmen.

Egal wie sehr ich mich darüber aufregen mag, dass der Vertrieb den Lead zu spät angerufen hat oder dass die Kollegin den falschen Link in den Newsletter eingefügt hat oder dass der Franz schon wieder seine Kaffeetasse in die Spüle und nicht in die Spülmaschine stellt: Niemand stirbt davon, um es mal überspitzt zu formulieren.

Nichts Schlimmes ist passiert, nichts hat sich grundlegend verändert. Klar, es ist leicht, die Kollegin anzufahren, weil sie in ihrem Facebook-Post drei Rechtschreibfehler gemacht hat. Aber es ist eben auch nichts weiter passiert. Ich kann mich also hier und jetzt entscheiden: Will ich Zeit und Energie verschwenden, um mich innerlich aufzuregen und meine Kollegin cholerisch anschreien oder will ich ihr in Ruhe sagen, warum das ein Problem ist und ihr helfen, denselben Fehler das nächste Mal nicht mehr zu machen?

Fun Fact: Eine der Top-5-Antworten aus unserer kleinen, internen #workhappier-Umfrage war: “Weil mein Chef/Teamlead mich nicht anschreit und eine gute Stimmung verbreitet”. Es kann also manchmal so einfach sein.

Und wenn nicht, helfen super Kolleginnen mit Süßem!

So ist es dann auch mit der in Start-Ups viel gelobten Fehlerkultur nicht schwer. Natürlich machen Menschen Fehler. Hat jemand etwa wirklich etwas anderes erwartet? Wir haben in der “Meet the Team”-Rubrik im letzten SocialHub Mag vergessen, die Namen der Teammitglieder auszutauschen. Richtig blöder Fehler. Aber es ist davon eben auch niemand gestorben. Das muss nur einmal verinnerlicht werden:

Es ist ok, Fehler zu machen, solange man daraus lernt und dann auch weiß, wie man diese Fehler in Zukunft vermeidet.

Wer nicht loslegt und Dinge einfach macht, macht keine Fehler. Wenn ihr also Mitarbeiter wollt, die keine Fehler machen, bekommt ihr Mitarbeiter, die nicht Dinge einfach mal machen.

Der ganze Rest

Natürlich gibt es noch mindestens Hundert andere Dinge, die deinen Job besser machen können. Team-Events, ein wunderschönes Büro, eine gute Kantine, Weihnachtsfeiern, Gratisgetränke, Sportprogramme und natürlich ein faires Gehalt.

All diese Dinge sind auch wichtig. Mitarbeiter/innen, die nicht angemessen entlohnt werden, werden auf Dauer sicher keine gute Arbeit leisten. Aber all diese Dinge sind, neben den oben genannten, nur Beiwerk. Ein Sahnehäubchen. Und Sahne ist toll, aber ohne Torte darunter schmeckt sie irgendwann auch ein bisschen eintönig.

Wenn Menschen keine Freiheit haben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, wenn sie die Arbeit nicht flexibel dem Leben unterordnen und wenn die Stimmung im Team nicht positiv ist, dann können noch so opulente Weihnachtsfeiern gefeiert werden und der Kantinenkoch kann Michelin-Sterne haben so viele er will, es wird euer Team nicht glücklicher machen.

Let’s #workhappier!

Das „#workhappier“ SocialHub-Team auf dem Sommer-Team-Event.

Text: Gerald Glassl, SocialHub
Quelle Freelancer-Studie: https://www.wuv.de/agenturen/freelancer_haben_spiessige_arbeitszeiten
Titelbild: Anna Maucher über Cerys Lowe auf Unsplash
Bildquellen: SocialHub

Dieser Artikel zu #workhappier erschien zuerst im SocialHub Mag – lade dir unser Social Media-Magazin hier kostenlos herunter!

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