So werden deine Instagram-Bilder noch geiler

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Instagram wächst und wächst – erst Ende März verkündete das zu Facebook gehörende Bildernetzwerk, dass nun 200 Millionen monatliche Nutzer erreicht sind – ein Zuwachs von immerhin 50 Millionen innerhalb von sechs Monaten!

Insgesamt sind schon über 20 Milliarden (!) Fotos über Instagram geteilt worden. Vermutlich hast auch du ein paar Schnappschüsse und Selfies dazu beigesteuert oder bist regelmäßig für deinen Arbeitgeber auf der Suche nach guten Motiven. Doch irgendwie funkt das Ganze noch nicht so richtig. Denn um bei Instagram Erfolg zu haben, braucht man vor allem eines: richtig gute Bilder! Und du bist nicht gerade der Profi-Fotograf… Doch das macht nichts! Mit diesen Tricks und Tools kannst du deine Instagram-Bilder ganz einfach pimpen.

Weniger ist mehr

Bekannt wurde Instagram durch seine Filter, mit denen man seinen langweiligsten Handyfotos im Handumdrehen einen hippen Vintage- oder Analogfoto-Look verpassen kann. Zusätzliche Bildbearbeitungs-Apps bieten schier unendliche Effekte, so dass die Möglichkeiten zum Rumspielen schnell mal mit einem durchgehen können.

Doch schaut man sich die Fotos von sehr erfolgreichen Instagrammern an (z.B. auf dem Instagram Blog), dann wird schnell klar: Weniger ist mehr! Die Bilder sind zwar durchaus bearbeitet, die Kunst ist jedoch, dass ein klarer und ’natürlicher‘ Look dabei rauskommt und sie möglichst wenig verfremdet wirken.

Auch Bildrahmen sind total out, stören vielmehr nur den Gesamteindruck der eigenen „Gallery“ und machen es euch schwer, die Bilder später für irgendwas anderes weiterzuverwenden.

Weniger ist mehr trifft übrigens auch auf die Motivwahl zu: Minimalistische und ruhige, nicht zu bunte Bilder kommen besonders gut an, wie z.B. bei @berlinstagram:

 

Auch wenn es schwerfällt: Verzichte auf Rahmen und Verfremdungseffekte! Werde minimalistischer!

Bring deine Bilder auf Linie

Geht es euch auch oft so, dass ihr bei Instagram Bilder seht, die echt MEGA wären, doch euer Zeigefinger verharrt auf halber Höhe über dem Screen und kann sich auf einmal doch nicht zum Double Tap durchringen… Irgendetwas stört, das Bild ist irgendwie… schief!? Nur so ein klitzekleiner Tick nach links, oder nach rechts oder mehr mittig, das wär’s gewesen, das hätte gefehlt zum perfekten Bild, denkt ihr euch. Ihr glaubt gar nicht, wie oft das vorkommt.

Da ich es selbst schaffe, 50% meiner Fotos irgendwie schief zu fotografieren, bin ich umso dankbarer, dass Instagram auch dafür die Rettung eingeführt hat: Im Bearbeitungsmenü gibt es die Funktion Bilder ausrichten (Straighten), die eure Bilder in ungefähr einer Sekunde noch etwas perfekter macht.

Klingt unspektakulär, ist aber nicht zu unterschätzen: Richte deine Bilder gerade aus!

Finde ungewöhnliche Perspektiven

Versuche öfter mal ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Geh mal in die Knie, halte die Spiegelung in einer Pfütze fest, nimm nur einen Bildausschnitt oder konzentrier dich auf ein Detail, fotografiere etwas vor dem riesigen Himmel, fokussiere auf einen Gegenstand im Vordergrund (oder lass ihn bewusst unscharf), warte, bis jemand vorbeiläuft oder durch dein Bild hindurchradelt und und und.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du hast trotzdem keine Ideen? Das ist ja das Tolle an Instagram – du kannst dir dort alle Arten von Inspirationen holen.

Probier öfter mal was Neues!

Bearbeite deine Bilder mit den richtigen Apps

Ihr werdet staunen, wie viel besser eure Bilder werden, wenn ihr sie vor dem Posten in Instagram mit der App Snapseed bearbeitet. In der App stehen jede Menge tolle Funktionen von Vintage-Filtern über Tilt-Shift bis krassen HDR-Effekten zur Verfügung (aber hey, siehe Punkt 1!).

 

Doch die besten Resultate erzielt ihr einfach mit dem „Tune Image“-Baukasten, mit dem ihr per Schieben und Wischen auf dem Bildschirm Helligkeit, Kontrast, Weißabgleich etc. schnell anpassen könnt. Auch die „Drama“-Funktion wirkt bei so manch grau-langweiligem Foto Wunder – doch übertreibt es auch hier lieber nicht!

Während euch Snapseed sehr klare, kontrastreiche, leuchtende Bilder oder HDR-Fotos liefert, könnt ihr mit Apps wie Afterlight oder VSCOCam einen sehr hippen, analog-wirkenden Look mit soften Tönen und Kontrasten erzielen.

 

Einen Eindruck über die Ästhetik könnt ihr euch z.B. hier im VSCO Grid verschaffen.

Anstatt also immer nur die Instagram-Filter zu verwenden: Mit Third-Party Apps wie Snapseed & Co werden deine Bilder noch viel geiler!

Habt ihr noch mehr Tipps für bessere Instagram-Fotos?

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Wenn Susi nicht gerade das Social Hub-Team als Chefredakteurin des SocialHub Mags und Content-Marketing-Frau unterstützt, reist sie um die Welt und bloggt darüber auf www.blackdotswhitespots.com. Oder macht einfach beides gleichzeitig. Und nach anfänglicher Panik freut sie sich auch manchmal heimlich, wenn ihre Reisen sie mal an einen internetlosen Ort verschlagen.
  • Pat

    Hallo Susanne,
    vielen Dank für die Tipps! Manchmal ist weniger wirklich mehr. Aber die ganzen Filter und Effekte verleiten gerne mal dazu sich auszutoben 😉

    Sind auf jeden Fall ein paar tolle Anregungen dabei die ich selbst auch gerne mal bei meinen nächsten Schnappschüssen ausprobieren werde! 🙂

    VG, Pat

  • Stacey Spacey

    Danke für die Infos! Es gibt auch eine neue Instagram-Tool, die sehr nützlich für Marketing-Zwecke sein könnte : https://www.combin.com/

  • Pingback: Die Tricks für Sexy Posen | SUPERBE()

  • Stefanie Claus

    Tolle Tipps! Danke, Susi 🙂 Ich tendiere zu Landschaftsaufnahmen See, Berg, Meer, Vulkan und dann wird es schnell langweilig. Deshalb gehe und drehe ich mich jetzt häufiger oder gehe näher ran – he, Perpektivwechsel haben noch nie geschadet 😉 lg, Stefanie

    • Danke Stefanie! Schöne Landschaften machen es einem leicht, da muss man ja nur draufhalten. Das kann aber tatsächlich schnell mal langweilig werden – die eigentliche Herausforderung ist dann wie du sagst, durch Perspektivwechsel auch mal einen anderen Blickwinkel zu erzeugen. Gerade bei typischen reisemotiven, die jeder schon hundert Mal so gesehen hat.

    • Danke Stefanie! Schöne Landschaften machen es einem leicht, da muss man
      ja nur draufhalten. Das kann aber tatsächlich schnell mal langweilig
      werden – die eigentliche Herausforderung ist dann wie du sagst, durch
      Perspektivwechsel auch mal einen anderen Blickwinkel zu erzeugen. Gerade
      bei typischen reisemotiven, die jeder schon hundert Mal so gesehen hat.