Tipps für mehr organische Reichweite auf deine Posts

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Die organische Reichweite ist tot. Das ist zumindest die Meinung vieler Unternehmen, die in letzter Zeit mal einen Blick in ihre Facebook oder Instagram Insights geworfen haben. Seit Anfang diesen Jahres schränkt Facebook die Reichweite von Unternehmensseiten im Newsfeed durch eine Neuberechnung des Algorithmus immer weiter ein, um die Interaktion mit Familie und Freunden auf dem sozialen Netzwerk wieder mehr zu stärken. Back to the roots also, denn das war der Ursprungsgedanke des sozialen Netzwerkes. So nobel dieser Gedanke natürlich klingt – für Unternehmen ist er ein Alptraum.

Nice to know: Die organische Reichweite auf Instagram ist laut Socialbakers deutlich höher als auf Facebook.

Unternehmen generieren durchschnittlich 25% organische Reichweite auf Instagram, auf Facebook nur 7%.
(Stand: November 2017)

Aber auch hier sinken die Zahlen in den letzten Jahren kontinuierlich. Viele geben die Schuld eben dem Algorithmus, der dafür sorgen soll, dass guter, qualitativer Content weiter oben im Feed gerankt wird. Genau das ist der springende Punkt, den ihr unbedingt berücksichtigen müsst, euch an die Wand hängen oder auf den Arm tätowieren könnt: Organische Reichweite ist nicht tot, euer Content muss nur einfach gut sein.

Was ist eigentlich organische Reichweite auf Facebook?

Facebook unterscheidet drei unterschiedliche Reichweiten: Beitragsreichweite, organische Reichweite und bezahlte Reichweite. Dabei bezieht sich die organische Reichweite auf die Personen, die einen unbezahlten Beitrag der entsprechenden Facebook-Seite gesehen haben. Bezahlte Reichweite hingegen sind die Personen, die einen gesponserten Beitrag gesehen haben.

Die Beitragsreichweite wiederum ist die Reichweite, die angibt, wie viele Personen die Beiträge der Facebook Page auf ihrem Bildschirm insgesamt gesehen haben. Hat eine Person den Beitrag sowohl organisch als auch bezahlt gesehen, zählt das dennoch nur einmal für die Beitragsreichweite. Somit entspricht die Summe der organischen und der bezahlten Reichweite praktisch nie dem Wert der Beitragsreichweite.

Es wird immer schwieriger, organische Reichweite auf sozialen Netzwerken aufgrund der hohen Anzahl an Posts und Usern zu generieren. Deswegen müssen sich eure Inhalte abheben. Sie müssen interessant sein, auffallen und eure Fans catchen. Leichter gesagt, als getan? Keine Sorge – wir zeigen euch, wie das geht.

14 Tipps für mehr organische Reichweite

  • Qualität vor Quantität

Dieses Gebot sollte selbstverständlich sein. Sollte. Ist es aber leider nicht, wenn sich jeder von uns den eigenen Facebook Feed ansieht. Die Menge an uninteressanten, sich ständig wiederholenden Posts und verpixelten Alltagsaufnahmen, die so gut wie keine Interaktionen erhalten haben, war einer der Gründe für die Einführung des Algorithmus – zu Recht. Die Qualität von Social Media-Posts muss einfach wieder mehr in den Fokus rücken.

Niemand möchte zehn verwackelte Landschaftsaufnahmen mit #follow4follow oder #instalife hintereinander in seinem Instagram Feed sehen. Der Algorithmus straft solche Postings mit wenig Interaktion mit einem schlechten Ranking und damit mit einer geringen Reichweite ab.

Die Lösung des Problems: Wählt ein Thema, das eure Zielgruppe interessiert. Schreibt einen gut durchdachten, kurzen Text mit Aussage oder hohem Informationsgehalt. Bindet ein qualitativ hochwertiges, ungewöhnliches Bild ein. Fertig. Es gilt: Klasse statt Masse.

Ein Beispiel für „Qualität vor Quantität“ ist der Facebook-Account von fritz-kola. In regelmäßigen Abständen posten sie Produktbilder in cooler Aufmachung und mit einem lustigen Spruch – simpel, aber effektiv. Die beliebtesten, reichweitenstärksten Posts von fritz-kola spiegeln übrigens die politische Einstellung der Seite wider. Damit polarisieren sie einerseits und sprechen andererseits eine große Zielgruppe an. Ergibt: eine hohe organische Reichweite. Diese Art von Posts veröffentlicht fritz-kola alle paar Wochen mal, so wird der Content nicht langweilig und generiert immer wieder diese hohe Reichweite.

  • Produziere und teile regelmäßig qualitativ hochwertige, für die Zielgruppe relevante Inhalte!

Um zu wissen, was eure Zielgruppe interessiert, müsst ihr regelmäßig einen Blick auf eure Zahlen werfen und eure Interaktionen/Reichweite auswerten. So könnt ihr eure Social Media-Strategie immer weiterentwickeln und relevanten Content und gut performende Designs besser einbauen. Also immer schön eure Statistiken checken!

Eine relativ dankbare Zielgruppe sind zum Beispiel Fitness-Interessierte, weil sie 1. ziemlich groß ist und 2. eine große Palette an passenden Infos und Themen zur Verfügung stehen. Wie man seinen Content dementsprechend ausrichtet, zeigt FIT STAR München mit seinem Facebook-Kanal. Sie teilen sowohl interessante Infos rund um Fitness und Gesundheit, als auch lustige Videos und neue Ankündigungen zu ihren Studios. Somit ist die Zielgruppe bestens versorgt und alle sind glücklich.

 

  • Poste, wenn deine Zielgruppe online ist!

Einfaches Prinzip: Wenn ihr einen Post veröffentlicht, sobald viele eurer Fans/Follower online sind, erreicht euer Beitrag schneller viele Interaktionen und wird vom Algorithmus höher gerankt. Um herauszufinden, wann eure Zielgruppe online ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Facebook: Auf eurer Facebook-Seite geht ihr oben in den Reiter „Insights“ und hier links in der Seitenleiste auf „Beiträge“. Dort seht ihr, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten wie viele eurer Fans online sind.

Instagram: Wenn ihr ein Business-Profil habt, könnt ihr dort unter „Insights“ eure Daten einsehen. Einmal unter „Zielgruppe“ ganz nach unten gescrollt und ihr seht, wann eure Follower am häufigsten online sind.

Twitter: Twitter selbst bietet leider keine Möglichkeit an, auf ihrer Plattform herauszufinden, wann eure Follower online sind.

Generell ist es so, dass die meisten Menschen abends und am Wochenende online sind.

Eure Social Media-Posts mit einem Kalender ganz einfach und übersichtlich vorplanen, könnt ihr übrigens mit unserem SocialHub. So könnt ihr euch sicher sein, dass euer Post ganz automatisch zu der von euch gewünschten Zeit veröffentlicht wird. Sehr praktisch, oder?

  • Visuelle Inhalte first!

Bilder sind Blickfänger – das wissen wir alle. Das heißt: Immer brav ein Bild in jeden Post einbauen. Und das sollte natürlich auch bestimmte Kriterien erfüllen, denn niemand möchte ein unscharfes 08/15-Bild von eurer Office-Toilette im Feed sehen.

Ihr müsst thematisch passende, hochauflösende und außergewöhnliche Bilder verwenden, um den ultimativen Eye-Catcher zu schaffen.

(Live-)Videos und Bilder erhalten die meisten Interaktionen. Für Videos gelten dieselben Ansprüche wie für Fotos, zudem sollten sie nicht zu lang sein. Wie visuelle Inhalte auf Facebook aussehen sollten, zeigt Volkswagen. Mit besonderen, qualitativ hochwertigen und natürlich thematisch zu Autos passenden Videos, GIFs und Fotos zeigen sie, wie’s richtig geht.

Wir wissen natürlich, dass nicht jeder eine eigene Social Media-Abteilung und ein hohes Budget ausschließlich für perfekte Facebook-Fotos besitzt. Das muss aber auch gar nicht sein. Chefkoch.de hat es zum Beispiel geschafft, seine organische Reichweite mit User Generated Content zu steigern. Wie genau sie das geschafft haben, könnt ihr im SocialHub Mag #8 nachlesen. Also lasst euch doch einfach mal coole Fotos von euren Fans schicken – ihr freut euch über schöne, authentische Aufnahmen und eure Follower über einen Platz auf euren Social Media-Seiten. Win-Win!

Fangt die „Feed Scroller“ mit eurem visuellen Content ein, dann lesen sie sicher auch euren Post. Versprochen!

  • Experimentiere mit verschiedenen Formaten

Sorgt dafür, dass euer Content eure Fans niemals langweilt. Garantiert für Abwechslung. Das schafft ihr unter anderem mit so einfachen Mitteln, wie unterschiedliche Formate zu verwenden. Visuelle Inhalte sollten, wie gesagt, sowieso immer Bestandteil eures Posts sein. Wie wäre es ab und zu mal mit einem kurzen Video oder einer Umfrage auf Facebook, einer Slideshow für Instagram oder einem lustigen GIF auf Twitter?

Der Instagram-Account von der Zeit bietet eine gute Mischung aus Bildern, Slideshows und Videos – alles in hoher Auflösung und mit ansprechenden Motiven. So geht visual Storytelling und damit auch hohe organische Reichweite!

Social Media-Plattformen bieten euch so viele Darstellungsformen – nutzt sie! Tobt euch in der Welt der visuellen Formate aus und kombiniert diese mit den anderen Tipps. Dann werdet ihr sicher mit mehr Interaktionen und einer höheren organischen Reichweite belohnt!

  • Bereite Content plattform-entsprechend auf und nutze native Formate!

Jede Social Media-Plattform ist unterschiedlich. Das heißt auch, dass eurer Content je nach Kanal anders aufbereitet werden muss. Ladet zum Beispiel ein Video direkt auf Facebook hoch, anstatt nur einen Link zu posten. Wenn ihr einen Link in Instagram einbinden wollt, benutzt eure Stories oder verweist auf eure Bio. Setzt bei Pinterest auf Bilder in Hochformat, auf Instagram im Quadrat und auf Facebook im Querformat. Verzichtet in eurem Tweet aufgrund der Zeichenbegrenzung auf lange Texte. Nutzt dagegen für Instagram längere Bildunterschriften, um die Verweildauer auf euren Post zu steigern.

Wie die unterschiedlichen Bildformate auf Pinterest, Instagram und Facebook wirken, seht ihr anhand der Kanäle von eBay.

Wenn ihr euch den jeweiligen Anforderungen der Plattform anpasst, kann euer Post ideal dargestellt werden und wird somit auch lieber von euren Fans geklickt, geliked, geteilt, kommentiert, etc. Manchmal, wirklich nur manchmal, muss man auch mit dem Strom schwimmen.

  • Analysiere die Bildsprache der jeweiligen Plattform und der Zielgruppe und entwickle deine eigene Bildsprache.

Bilder in Social Media verleihen eurer Marke eine gewisse Identität. Sie sollen euren Text visualisieren und eure Botschaft vermitteln. Bestenfalls können sie auch ohne Bildunterschrift verstanden werden. Deswegen ist es sehr wichtig, sowohl eine Bildsprache für eure Zielgruppe zu entwickeln, als auch diese an die jeweilige Plattform anzupassen, um möglichst viele Interaktionen auf euren Beitrag zu bekommen.

Zuerst müsst ihr euch überlegen, wie euer Unternehmen/Produkt dargestellt werden soll, wofür ihr also steht. Was darf’s sein: modern mit beeindruckenden, hochauflösenden Bildern, traditionell mit alltäglichen, authentischen Fotos oder lustige, bearbeitete Bilder mit Schmunzelgarantie?

Wenn ihr eurer speziellen Bildsprache treu bleibt, könnt ihr so eure ganz eigene Markenidentität schaffen. Entwickelt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Unternehmen. So erreicht ihr die richtigen und vor allem mehr Leute, die diese Art von Content schätzen und deshalb zu treuen, aktiven Fans eurer Kanäle werden.

Die Polizei Frankfurt hat ihre Bildsprache gefunden: Mit einem Mix aus Informationen,  alltäglichen Situationen aus dem Polizeialltag, Witz und Herz haben sie viele Fans auf ihren Kanälen gewonnen – so eine lockere Atmosphäre schaffen Behörden sonst selten!

  • Fass dich kurz!

Weniger Text ist meistens mehr. Ein Post mit kleinem Roman zum Aufklappen wirkt oft abschreckend auf uns. Deswegen: Fasst euch so kurz wie möglich! Bei zu vielen Infos einfach mal einen Link zur Homepage einbinden oder die zwei relevantesten Punkte herauspicken. Die bleiben dann meist länger im Gedächtnis, als ein ganzer Info-Katalog.

Die Agentur elbdudler setzt bei ihren Facebook Posts immer auf kurze, prägnante Texte ohne viel Drumherum. Die wichtigsten Infos sind drin, für alles weitere wird man auf die Webseite verwiesen. Könnte doch alles nur so einfach sein!

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Storytelling ist immer noch wichtig. Aber verpackt eure Geschichten lieber in kurze, prägnante Texte anstatt in ausschweifende Tagesprotokolle. Und auch wenn der kleine Schriftsteller in uns am liebsten möglichst blumig die Schönheit unserer Produkte anpreisen will, lasst es. Eure organische Reichweite wird es euch danken.

  • Emojis lockern einen Text auf und fördern die Interaktion

Wir kennen es doch alle aus unserem privaten Umfeld: Einen Freund oder Bekannten, der in seinen Nachrichten komplett auf Emojis verzichtet. Und schon wirken freudige Glückwünsche doch irgendwie ziemlich langweilig. Ein Beispiel: Es macht einen großen Unterschied, ob „oh, super“ oder „oh, super 😍“ auf dem Smartphone Display aufploppt. Bei der zweiten Nachricht freut man sich doch gleich mehr, oder? 

So verhält es sich auch mit Bildbeschreibungen. 1-2 Emojis verleihen eurem Text noch die richtige Stimmung und lassen ihn direkt sympathischer wirken. Wie man Emojis richtig einbaut, machen zum Beispiel limango und REWE auf ihren Social Media-Kanälen vor.

Aber Achtung: Das andere Extrem, also Texte, die hinter jedem dritten Wort fünf lachende Emojis enthalten, ist auf jeden Fall auch der falsche Weg. Findet den guten Mittelweg und freut euch über mehr Interaktionen!

  • Nutze gezielt Hashtags bei Instagram und Twitter, aber nicht bei Facebook

Hashtags sind wichtig, um neue Follower für eure Kanäle zu generieren – allerdings nur auf Instagram und Twitter. Die Hashtags auf diesen beiden Plattformen müssen dafür gezielt ausgewählt werden. Das heißt, sie müssen eure Zielgruppe ansprechen und auch ein möglichst hohes Suchvolumen aufweisen.

Warum funktionieren Hashtags auf Facebook nicht? Der Kölner Social Media Analytics-Anbieter quintly hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Posts ohne Hashtags mehr Interaktionen auf Facebook erhalten. Dafür gibt es folgende mögliche Gründe: Im Gegensatz zu Twitter und Instagram liegt der Fokus von Facebook noch mehr auf Text- und Informationsvermittlung. Hashtags stören hier einfach den Lesefluss. Außerdem benutzen Facebook-User die Suchfunktion nicht für die Suche von Hashtags, sondern nur, um bestimmte Personen und Unternehmen zu finden. Das hat sich bei Twitter und Instagram eher gegenteilig etabliert.

EA zeigt, wie man Hashtags gezielt einsetzt. Auf Facebook benutzen sie entsprechend keine. Auf Instagram und Twitter benutzen sie die Hashtags und ihre bestehende Bekanntheit, um ihr Spiele zu promoten. Um den Lesefluss nicht zu unterbrechen, werden sie auch teilweise in die Texte eingebaut.

Welche Hashtags auf Instagram aktuell am beliebtesten sind und somit auch häufig gesucht werden, findet ihr übrigens HIER heraus.

  • Investiere in hochwertige und emotional ausdrucksstarke Fotos, vor allem für Pinterest und Instagram

Dass Qualität und hochwertige Bilder wichtig sind, wissen wir ja jetzt bereits. Aber sprechen eure Fotos die Leute auch an? Bewirken sie etwas bei ihnen? Oder haben die Menschen da draußen eure Bilder nach zwei Sekunden schon wieder vergessen?

Das spanische Greenpeace-Büro, Greenpeace Espana, überzeugt auf Pinterest mit ausdrucksstarken Fotos zum Umweltschutz. Diese Fotos vermitteln eine Botschaft und auch wenn sie vermeintlich auf den ersten Blick schön aussehen, steckt oft eine ernste Gefahr dahinter. Solche Bilder sind ansprechend, berühren uns und überzeugen uns oftmals von einem Like oder Kommentar. Alles richtig gemacht!

  • Lerne die Eigenheiten der jeweiligen Plattformen kennen und nutzen

Jede Social Media-Plattform hat besondere Eigenheiten, die man kennen und entsprechend anwenden sollte. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es einen Unterschied macht, ob ihr jemanden auf Twitter mit @Benutzername am Anfang oder in der Mitte eines Tweets ansprecht?

Oder, dass sich Instagram Stories zwar immer noch automatisch nach 24 Stunden löschen, ihr sie aber als „Highlight“ in eurem Profil weiter anzeigen lassen könnt? Die Eigenheiten lernt man schnell kennen, wenn man sich andere, möglicherweise ähnliche Kanäle und Seiten auf der jeweiligen Plattform ansieht. Und neue Features lassen nicht lange auf sich warten – haltet euch also immer auf den aktuellen Stand!

  • Überlege, ob auch lokale Nachrichten und Angebote für deine Zielgruppe interessant sein könnten – bringe Menschen zusammen!

Manchmal lohnt es sich für Unternehmen, den Blick auch auf lokale Angebote zu lenken oder sogar selbst welche zu organisieren. Denn die Kommunikation über Social Media ist das eine – persönlicher Kontakt entweder von Fans untereinander oder sogar mit euch ist dann nochmal eine ganz andere und meist sehr interessante Angelegenheit. Schon mal ausprobiert?

E.ON macht es vor: Das Festival of Lights in Berlin wird von ihnen als Hauptsponsor unterstützt und natürlich auch im Vorfeld fleißig auf Social Media beworben. Mit Vorankündigungen und Abstimmungen auf Facebook machen sie ihre Zielgruppe schon im Vorfeld auf das Event aufmerksam, um möglichst viele Fans dort zusammenzubringen. Schön, oder?

Media Markt Deutschland organisiert von Zeit zu Zeit Veranstaltungen in einzelnen Märkten, die dann auch dementsprechend auf Facebook angekündigt werden. Die Fußball WM dieses Jahr haben sie zum Beispiel zum Anlass genommen, um ihre Fans in ihre Filiale in Weiterstadt einzuladen und dort gemeinsam die Spiele zu verfolgen.

  • Betreibe gutes Community Management!

Du musst deine Fans, Follower und Kunden kennenlernen, denn eine gesunde Community interagiert und teilt. Wie lernt man seinen Gegenüber im realen Leben am besten kennen? Richtig, man fragt ihm Löcher in den Bauch. So verhält es sich auch in den sozialen Netzwerken: Baut so oft es geht passende Fragen in euren Post ein und reagiert auf entsprechende Kommentare. So erfahrt ihr, wie eure Zielgruppe tickt, was sie sich wünscht und was sie unter Umständen auch kritisiert.

Die Caritas schafft es, mit dem SocialHub hervorragendes Community Management zu betreiben. So geht kein Kommentar unter, es kann alles gelesen und zum Beispiel auch auf negative Antworten reagiert werden. Und das sieht bei der Caritas auf Facebook zum Beispiel so aus:

Jetzt liegt es an euch: Ausprobieren, Posten, Analysieren! HIER findet ihr alle Tipps nochmal als Cheat Sheet zum Ausdrucken und Aufhängen – so seid ihr im Kampf für mehr organische Reichweite immer gut ausgerüstet. Habt ihr noch weitere Tipps, die ihr mit uns teilen wollt?

Text, Screenshots und Grafiken: Anna Maucher
Cheat-Sheet: Romy Mlinzk und Susi Maier, Layout: Katja Billik

Titelbild: Marc-Olivier Jodoin auf Unsplash

Diese Tipps erschienen zuerst im SocialHub Mag – lade dir unser aktuelles Social Media-Magazin hier kostenlos herunter!