Die wichtigsten Dos and Don’ts beim Schreiben von Instagram Captions

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Ein Gastbeitrag von Sarah Blümel, clavis Kommunikationsberatung, Consultant

Bei Instagram kommt es doch nur auf die Bilder an, oder? Falsch! Naja, vielleicht nicht ganz falsch, aber schöne Fotos und Videos sind eben nicht alles, wenn du deinen Account vorantreiben und die Ziele deiner Social-Media-Strategie erreichen willst. In den Captions solltest du immer informieren, unterhalten und Mehrwert bieten. Kurzum: Es muss sich für deine Abonnentinnen und Abonnenten lohnen, ihre Zeit in das Lesen deiner Caption zu investieren. 

So werden deine Captions zu -Magneten

Du musst weder J.K. Rowling, Dan Brown noch George R. R. Martin sein, um Texte zu schreiben, die gut bei deiner Zielgruppe ankommen. Wenn du gewisse Regeln beachtest, schaffst du es viel leichter, deine Community anzusprechen und an Reichweite zu gewinnen. 

  • Den richtigen Stil finden
    Der Ton macht die Musik: Um festzulegen, wie du mit deinen Leserinnen kommunizierst, beantworte vorab folgende Fragen: Passt ein eher blumiger Stil oder eine förmliche Ansprache zu deinem Unternehmen oder deiner Plattform? Schreibst du für ein Fachpublikum, das mit Fremdwörtern umgehen kann oder möchtest du lieber Gefühle ausdrücken bzw. auslösen? Achte ganz bewusst auf deine Tonalität. Wichtig ist, den gleichen Stil konstant durchzuziehen: bleibe entweder beim Du oder Sie. In den meisten Fällen ist es am besten, wenn du so schreibst, wie du auch mit deinen Kundinnen und Kunden sprechen würdest – dann bist du am authentischsten!
  • Bring es auf den Punkt
    Nicht die Länge deiner Captions macht den Braten fett. Wenn du etwas mitteilen möchtest, fokussiere dich beim Formulieren auf eine Hauptaussage. Beim Schwafeln verlierst du deine Leserinnen und Leser, die dann schnell weiterscrollen. Wenn du viel zu einem Thema zu sagen hast, dann teile einen längeren Text lieber auf mehrere Postings auf. So wird am ehesten der ganze Post gelesen und die Aufmerksamkeitsspanne deiner Followerinnen und Follower wird es dir danken!
Best-Practice-Beispiel von @corneliadalsassobautmarkenauf: Ein kurzer Text, der in drei Sätzen ein konkretes Angebot inklusive Call-to-Action klarmacht. Die Leserinnen und Leser wissen sofort, worum es geht und wie man teilnehmen kann.
  • Kontrolle ist gut, der Duden ist besser
    Tipp- oder Grammatikfehler wirken nie professionell, deswegen solltest nicht nur du deinen fertigen Text nochmal auf Schnitzer gegenlesen, sondern noch jemand anders, der den Text dabei zum ersten Mal sieht. Sollte gerade niemand verfügbar sein, hilft dir auch der Duden weiter. Die kostenlose Textprüfung von Duden ist zwar nicht unfehlbar, kann dir aber die eine oder andere Peinlichkeit ersparen.
  • Copy & Paste bringt nie Mehrwert
    Verzichte auf Zitate und leere Phrasen, die jede/r von uns schon hundertmal gelesen hat. Zitiere dich einfach selbst! Deine Community will von dir lesen und erfahren, was du zu sagen hast.
Die Recruiting-Strategin @lorber_claudia zitiert weder Kant, Sokrates noch Obama. Sie veröffentlicht ihre persönlichen Gedanken und untermauert so ihre Expertinnen-Stellung.
  • Emojis ja, aber richtig 😊
    Wir wissen alle, dass Emojis Texte auflockern können, und sie gehören zu Instagram wie der Big Mac zu McDonalds. Jetzt kommt das Aber: Wenn nach jedem zweiten Wort ein Emoji steht, kann das den Lesefluss ziemlich stören. Achte deshalb darauf, Smileys und Co an den richtigen Stellen einzusetzen, etwa als Aufzählungszeichen, nach einem Nebensatz oder (mein Favorit) am Ende des Satzes.
  • Verwende einen Call-to-Action
    Füge in deine Captions immer einen animierenden CTA ein, der deinen Leserinnen und Lesern klar zeigt, wie sie ins Tun kommen können. Besonders effektiv sind die Aufrufe, wenn du sie am Anfang und am Ende deines Textes einfügst, dann werden sie leichter in Erinnerung behalten und deine Followerinnen und Follower kommen deinem Aufruf eher nach.

Wie so oft im Leben gilt: Übung macht den Meister. Je öfter und mehr du schreibst, desto leichter wird es dir fallen. Kreativität kann man aber nicht so einfach ein- und ausschalten, manchmal will es einfach nicht so recht flutschen oder du bist einfach nicht mit dem Text zufrieden, obwohl du ihn schon drei Mal umgeschrieben hast, dann kann ich dir nur eines raten: Lege eine Pause ein, probiere es später nochmal. Wenn die Deadline es zulässt, warte ein wenig ab. Du wirst sehen, es geht dir dann viel leichter von der Hand. Viel Spaß beim Schreiben! 


Sarah Blümel, clavis Kommunikationsberatung, Consultant

 

Sarah Blümel liebt Content, Social Media und Memes. Die gebürtige Salzburgerin lebt mit ihrer Familie in Innsbruck, ist Consultant bei clavis Kommunikationsberatung und unterstützt mit viel Leidenschaft Unternehmen mit Texten und beim Content Marketing. 

 

 

 


 

Text: Sarah Blümel
Bildquelle: Sarah Blümel
Screenshots: Cornelia dal Sasso, Claudia Lorber
Titelbild: Anna Maucher über Jess Bailey auf Unsplash  

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